Geschichte & Bedeutung des Edelsteins Granat

Samstag, 30. Juli 2016

Der Granat gehört schon seit der Antike zu den Steinen, welche mit ihren Wirkungen und ihrer Schönheit bei nahezu allen Völkern einen besonderen Stellenwert einnehmen und als Schmucksteine ihre Verwendung fanden. Im Mittelalter waren sie zusammen mit Rubinen und Spinellen unter der Bezeichnung Karfunkel bekannt. Besonders populär waren sie im 19. Jahrhundert, als böhmische Pyrope so begehrt waren, dass sie bis nach Amerika verschifft wurden. Granate gibt es in vielen Farben und jeder hat eine eigene Bezeichnung. Der dunkelrotbraune Stein nennt sich Pyrop.
Die Bezeichnung Granat wurde vermutlich erst im Mittelalter geprägt, hat aber ihren Ursprung im lateinischen Wort granatus, was soviel bedeutet wie Korn oder Kern.

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Der Granat gehört in die Gruppe jener 29 Steine, die seit dem Altertum als die Grundsteine des Lebens geehrt werden. Den Indern war der Granat Inbegriff des befreienden Urfeuers der Verwandlung.
Ich stelle euch diesen Edelstein heute vor, da mich schon seither die blutrote Farbvariante des Minerals fasziniert hat und eine Anziehung auf mich ausübte. Rot ist seither ein Symbol für Blut und jenes wiederum für Vitalität in all ihren Formen- Kraft, Anregung, Fruchtbarkeit und Wärme. Der Granat scheint all diese Eigenschaften in sich zu vereinen und zu verkörpern. Deshalb kommen wir nun zur Heilwirkung, einem wichtigen Thema, wenn man sich tiefer mit der Thematik des Edelsteine beschäftigen möchte.  

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Der Granat kräftigt das Herz, steuert Herzrhytmus und Herzschlag und schützt das Herz vor Krankheiten. Er regelt den Blutdruck und stärkt den gesamten Blutkreislauf. Er regt die Produktion von weißen Blutkörperchen an und schützt vor Blutarmut. Er soll sogar Erkrankungen wie Arthritis und Rheuma heilen.
Er soll aber genauso Heilwirkung auf die Psyche haben: Der Granat hat sich seit jeher als Hüter wahrer Freundschaften erwiesen. Falsche Freunde werden vertrieben und ähnlich wie der Karfunkelstein erweist uns der Granat treue Dienste in der Ehe. Es soll sogar oft beobachtet worden sein, dass sich Granaten in angespannten Situationen einer Partnerschaft dunkel, bis sogar schwarz verfärbten. Wer solch eine Verfärbung des eigenen Schmuckstücks erkennt, sollte die Gelegenheit nutzen um aufgestaute Probleme zu beseitigen. Sind diese gelöst, soll sich der Stein ebenfalls wieder in sein ursprüngliches Feuerrot zurück verwandeln. Durch seine starke Kraft verhilft der Granat ebenfalls zu mehr Willenskraft und Selbstvertrauen.

Was ebenfalls wichtig ist, ist die Entladung und Aufladung des Steins. Man sollte ihn regelmäßig unter fließendem Wasser entladen Stellt man eine Verfärbung des Steins fest, darf dieser erst dann wieder entladen werden, wenn man den Grund für die Verfärbung kennt. Dann sollte man ihn allerdings für mindestens 24 Stunden entladen. Granatketten sollten über Nacht in einer trockenen Schale mit Hämatit Trommelsteinen entladen werden.
Da Granate sehr kräftige Steine sind, bedürfen sie nur ein kurzes Aufladen in der Sonne oder in einer Bergkristallgruppe.


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© Fräulein Medea Maira Gall.